Das Areal Sihl-Manegg: vom Industriegebiet zur Grünen Stadt.
Noch ist das Areal Sihl-Manegg geprägt durch die Produktionshallen der Sihl Papierfabrik. Die Gebäude entstanden zum grössten Teil in den 1960er Jahren. Die Papierproduktion an diesem Standort wurde 2007 eingestellt.
Etwas südlich der Papierfabrik befindet sich das Gebäude der alten Spinnerei. Es wurde bereits 1857 errichtet und gilt als das grösste Industriegebäude Zürichs aus dem 19. Jahrhundert. Seit 2007 steht es unter Denkmalschutz. Das Spinnereigebäude wird erhalten, saniert und im Inneren komplett neu ausgebaut. Durch die markante Fassade und seine exponierte Lage fungiert es als wichtiger Ankerpunkt der Arealentwicklung.
Im untersten Stockwerk der Spinnerei befindet sich ein Kleinwasserkraftwerk. Auch dieses Kraftwerk soll erhalten bleiben. Denn seine Leistung wird einen Grossteil des Energiebedarfs der Wohnbebauung von Greencity abdecken. Das Wasser für das Kraftwerk wird einem Kanal entnommen, der von der Sihl abzweigt und das Areal an seiner Ostseite begrenzt.
Mit Spinnerei, Kraftwerk, Kanal, dem „Holländerbau“ und dem direkt daran angrenzenden Wasserturm werden fünf Zeugen der industriellen Vergangenheit des Quartiers in das nachhaltige Konzept von Greencity integriert.





