Wasserkraft in Greencity: Industrielles Erbe – zeitgemäss genutzt.

Das Areal Sihl-Manegg war lange Zeit einer der Hauptstandorte der Zürcher Papierherstellung. Die einstmals florierende Papierfabrik verfügte sogar über ein eigenes Kleinwasserkraftwerk. Verankert im Fundament des denkmalgeschützten Spinnereigebäudes ist dieses Wasserkraftwerk bis heute in Betrieb.

Das Kleinwasserkraftwerk bezieht seine Energie aus einem Kanal, der zu diesem Zweck von der Sihl abgezweigt wurde. Die Stromerzeugung erfolgt über zwei Turbinen. Die gesamte Anlage wurde überholt und ist nun an den neuesten Stand der Technik angepasst.

Das Kraftwerk ist mit zwei Turbinen ausgerüstet. Mit dem durch die Turbinen angetriebenen Asynchrongenerator mit einer maximalen Leistung von 250 kWh pro Turbine wurde im Jahre 2010 über 2.6 GWh Strom produziert. So viel Strom benötigen durchschnittlich 650 Wohnungen im Jahr.

Die CO2-Bilanz ist dabei vorbildlich. In Zeiten knapper Ressourcen ist Greencity stolz auf ihr Energie-Management, das ausschliesslich auf regenerative Quellen zugreift. Das wird in Greencity auch visuell dargestellt: die Turbinen werden als Schauobjekte der Öffentlichkeit gezeigt. Nicht nur aus Stolz, besonders auch aus edukativem Wert. Damit auch nächste Generationen den unerschöpflichen Kreislauf von Wasserkraft verstehen können.