Der erste Architekturwettbewerb für GREENCITY ist entschieden

Am Projektwettbewerb zu den ersten drei Baufeldern, auf welchen genossenschaftlicher Wohnungsbau vorgesehen ist, nahmen elf Architekturbüros teil. Der Wettbewerb wurde von der Losinger Marazzi AG in Kooperation mit „Wohnbaugenossenschaften Zürich“, dem Regionalverband der gemeinnützigen Wohnbauträger und in enger Zusammenarbeit mit drei Baugenossenschaften und der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien der Stadt Zürich durchgeführt: Die Siegerprojekte stehen fest.

Anspruchsvolle Aufgabenstellung  – innovative Lösungsansätze

Im Juli 2011 startete Losinger Marazzi den Architekturwettbewerb. Elf namhafte Architekturbüros waren eingeladen, innovative Wohnbauprojekte für das genossenschaftliche Wohnen im Sinne der anspruchsvollen Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu entwickeln. Die Siegerprojekte stehen fest: Für das Baufeld A wurden gleich zwei Projekte auf den ersten Rang gewählt, die für die definitive Entscheidung nochmals überarbeitet werden müssen – EM2N Architekten AG, Zürich mit dem Projekt „Guido, Alex & Vic“ und Hauenstein LaRoche Schedler hls Architekten, Zürich mit dem Projekt „Fantomas“. Beim Baufeld B3S hat das Projekt „Allegro“ von Adrian Streich Architekten AG, Zürich und beim Baufeld B4S das Projekt „tokelau“ von Zita Cotti Architekten, Zürich die Jury überzeugt.

Die durchdachten Wohnangebote der Siegerprojekte werden einen wichtigen Initialbaustein für ein urbanes und lebendiges Stadtquartier liefern und einen qualitätsvollen Lebensraum für eine breit durchmischte Bewohnerschaft schaffen. Trotz der vergleichsweise engen Vorgaben zeichnen sich die Siegerprojekte durch innovative Grundrisskonzepte mit sehr hoher Wohnqualität aus, die für unterschiedlichste Lebenskonzepte flexibel nutzbar sind. Gewerbeflächen und Ateliers im Erdgeschoss, sowie gut plazierte Gemeinschafts- und Begegnungsräume ergänzen das Wohnangebot, leisten einen wichtigen Beitrag zum Gesamtkonzept der Stadt der kurzen Wege und schaffen die Grundlage für ein facettenreiches und gemeinschaftliches Siedlungsleben. Jurypräsident Jürgen Friedrichs, Leiter Immobilienentwicklung Zürich bei Losinger Marazzi, sagt: „Es war eine höchst anspruchsvolle und komplexe Aufgabe. Ich bin sehr erfreut darüber, dass die Architektenteams mit ihren Arbeiten gezeigt haben, dass es ein sehr breites Feld an qualitativ hochstehenden Lösungsmöglichkeiten gibt, die zudem im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft Bestand haben werden.“ Die Ergebnisse des Projektwettbewerbs sind wegweisend für das gesamte nachhaltige Quartier Greencity, dass sich durch einen ausgewogenen Mix an Wohn-, Arbeits- und Freizeitnutzungen auszeichnen wird. Nahezu alle Wettbewerbsbeiträge konnten die Kennwerte des Minergie-P-ECO®-Standards erreichen.

Gemeinnütziger Wohnanteil entspricht den Vorgaben

Das Wettbewerbsprogramm wurde gemeinsam mit der Gemeinnützigen Bau- und Mietergenossenschaft Zürich (GBMZ), der Genossenschaft Hofgarten, der Genossenschaft Wogeno Zürich sowie der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien erarbeitet. Die vier Bauträgerinnen werden dabei vom Verband Wohnbaugenossenschaften Zürich – der Dachorganisation der gemeinnützigen Wohnbauträger  – unterstützt. Auf dem Manegg-Areal sollen rund 250 preisgünstige Wohnungen realisiert werden,  was im Rahmen von Greencity einem Anteil von rund 30 % der möglichen Wohnfläche entspricht.